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- Skills-Training | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140 | PSY Gesundheit
Im Skills-Training werden Fertigkeiten zur Achtsamkeit, Spannungsregulation, Emotions-Modulation, Sozialer Kompetenz und auch zur Steigerung des Selbstwerts erlernt. Skills können im Gruppen-Setting, Einzel-Setting aber auch Therapie-begleitend erworben werden. Skills-Training Als Skills bezeichnen wir "alle kognitiven, emotionalen und handlungsbezogenen Reaktionen, die sowohl kurz- als auch langfristig zu einem Maximum an positiven und einem Minimum an negativen Ergebnissen führen" (Marsha Linehan). Wegen der universellen Einsetzbarkeit werden Skills diagnoseunabhängig bei unterschiedlichen Indikationen und Interventionen im klinischen aber sehr wohl bestens auch im nicht-klinischen Setting (wie zB. in Schulen, im Arbeitsumfeld, in der Forensik) zur Behandlung, Prävention und Ressourcenaktivierung eingesetzt. Besonders hilfreich ist das Skills-Training bei intensiven Anspannungszuständen, wie sie oft bei Borderline-Persönlichkeitsstrukturen (F60.31) vorliegen Der Ursprung des Skills-Trainings Die dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) wurde in den späten 1980er Jahren von der amerikanischen Psychologin Marsha M. Linehan entwickelt. Ursprünglich wurde sie konzipiert als eine Behandlungsmethode für Personen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS), und so bietet das Skills-Training als spezifisches Modul der DBT ein vielfältiges Set an Methoden und Fähigkeiten, die ganz besonders auf die speziellen Herausforderungen von Borderline-Betroffenen eingehen. Im praktischen Einsatz wurde jedoch evident, dass Skills nicht nur ausschließlich im Kontext von Borderline-Störungen sondern auch erfolgreich bei diversen anderen Störungsbildern, psychischen Erkrankungen aber auch im normalen Alltag eingesetzt werden können. Konsequenterweise wurde das Skills-Training aus der DBT ausgegliedert und wird jetzt als eigenständige Methode vermittelt. Die 5 Module des Skills-Trainings Das Skills-Training besteht aus fünf Hauptmodulen: Achtsamkeit Stressregulation Emotions-Modulation Zwischenmenschliche Beziehungen Selbstwert Achtsamkeit Das Achtsamkeitsmodul des Skills-Trainings ist darauf ausgerichtet, den Teilnehmern beizubringen, wie sie im gegenwärtigen Moment präsent sein können. Es lehrt die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen zu bemerken und zu akzeptieren, ohne sie zu bewerten oder darauf zu reagieren - das "Was" (Beobachten, Beschreiben, Teilnehmen) und das "Wie" (Nicht-Urteilen, im Moment bleiben, Effektivität) der Achtsamkeit. Dieses Modul kann verschiedene Übungen und Techniken beinhalten, darunter geführte Meditationen, Atemübungen und Achtsamkeitspraktiken im Alltag (wie achtsames Essen oder Gehen). Es kann auch das Konzept des "Nicht-Urteilens" einführen und Wege aufzeigen, wie man mit schwierigen Gefühlen oder Gedanken umgehen kann. Das Ziel dieses Moduls ist es, den Teilnehmern zu helfen, ein Bewusstsein für ihre inneren Erfahrungen zu entwickeln und eine akzeptierende Haltung gegenüber dem gegenwärtigen Moment zu fördern. Dies kann dazu beitragen, Stress abzubauen, die emotionale Regulierung zu verbessern und ein größeres Gefühl von Frieden und Wohlbefinden zu fördern. Stress-Regulation Das Modul "Stress-Regulation" des Skills-Trainings ist darauf ausgerichtet, den Teilnehmern dabei zu helfen, effektive Strategien zur Bewältigung von Stress zu entwickeln und anzuwenden. Es beinhaltet ebenfalls eine Reihe von Übungen und Techniken, die dazu dienen, das Bewusstsein für Stressauslöser zu erhöhen, gesunde Bewältigungsmechanismen zu fördern und die Fähigkeit zur Entspannung und Erholung zu verbessern. In diesem Modul lernen die Teilnehmer zunächst, Stresssymptome zu erkennen und Stressauslöser zu identifizieren. Sie werden dann durch verschiedene Techniken geführt, wie zum Beispiel Atemübungen, progressive Muskelentspannung, Meditation und Achtsamkeitsübungen. Diese Techniken zielen darauf ab, den Körper zu entspannen und den Geist zu beruhigen. Insgesamt zielt das Modul "Stress-Regulation" darauf ab, den Teilnehmern die Fähigkeiten und Werkzeuge an die Hand zu geben, um effektiv mit Stress umzugehen und so ihre allgemeine Lebensqualität zu verbessern. Emotions-Modulation Das Emotions-Modulationsmodul des Skills-Trainings ist darauf ausgerichtet, den Teilnehmern zu helfen, ihre Gefühle besser zu verstehen und zu kontrollieren. Es lehrt Techniken zur Identifizierung und Benennung von Emotionen, zur Unterscheidung zwischen hilfreichen und schädlichen emotionalen Reaktionen und zur Entwicklung effektiver Strategien zur Bewältigung intensiver oder überwältigender Emotionen. Dieses Modul kann verschiedene Techniken umfassen, darunter Achtsamkeitsübungen, Atemtechniken, kognitive Umstrukturierung (das Erkennen und Ändern negativer Denkmuster) und Expositionstherapie (sich bewusst Situationen aussetzen, die starke Emotionen hervorrufen, um besser damit umgehen zu können). Die Teilnehmer lernen auch die Auswirkungen von Emotionen auf das Verhalten zu verstehen und wie sie ihre emotionalen Reaktionen so steuern können, dass sie ihre Ziele besser erreichen können. Dies kann helfen, emotionale Ausbrüche zu verhindern oder abzumildern und die allgemeine emotionale Gesundheit und das Wohlbefinden zu verbessern. Zwischenmenschliche Beziehungen Das Modul "Zwischenmenschliche Beziehungen" des Skills-Trainings zielt darauf ab, den Teilnehmern die notwendigen Fähigkeiten zu vermitteln, um effektiv und erfolgreich mit anderen Menschen in ihrem persönlichen und beruflichen Leben zu interagieren. Es konzentriert sich auf verschiedene Aspekte der zwischenmenschlichen Kommunikation und Interaktion, einschließlich aktives Zuhören, Empathie zeigen, Konflikte lösen und Beziehungen aufbauen und pflegen. In diesem Modul lernen die Teilnehmer auch, wie sie ihre eigenen Emotionen und die Emotionen anderer Menschen erkennen und verstehen können. Sie üben Strategien zur Bewältigung von Stress und zur Verbesserung ihrer emotionalen Intelligenz. Darüber hinaus lernen sie Techniken zur Verbesserung ihrer sozialen Kompetenz, wie zum Beispiel sich in Gruppen effektiv auszudrücken, Kritik konstruktiv anzunehmen und zu geben sowie respektvoll und effektiv mit unterschiedlichen Meinungen umzugehen. Das Modul kann auch Themen wie Körpersprache, nonverbale Kommunikation, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl behandeln. Es kann sowohl theoretische Lerninhalte als auch praktische Übungen beinhalten, um den Teilnehmern dabei zu helfen, ihre zwischenmenschlichen Fähigkeiten zu verbessern. Ziel ist es letztlich, den Teilnehmern dabei zu helfen, positive und gesunde Beziehungen in allen Bereichen ihres Lebens aufzubauen und aufrechtzuerhalten. Selbstwert In diesem Modul "Selbstwert" werden verschiedene Techniken und Strategien eingesetzt, um das Selbstwertgefühl zu verbessern. Dazu gehören unter anderem die Identifizierung und Herausforderung negativer Selbstbilder, die Förderung positiver Selbsterfahrungen, das Erlernen von Fähigkeiten zur Selbstakzeptanz und die Stärkung der Fähigkeit zur Selbstfürsorge. Zudem werden die Teilnehmer dazu ermutigt, ihre Stärken und Erfolge anzuerkennen und sich auf ihre persönlichen Werte zu besinnen. Neben praktischen Übungen beinhaltet dieses Modul auch theoretische Einheiten zum Verständnis der Konzepte von Selbstwert und Selbstachtung. Das Ziel dieses Moduls ist es, dass die Teilnehmer am Ende des Trainings ein gesundes Maß an Selbstachtung entwickeln und aufrechterhalten können. Dies kann dazu beitragen, ihr allgemeines Wohlbefinden zu verbessern, ihre Beziehungen zu anderen Menschen positiv zu beeinflussen und sie in die Lage zu versetzen, ihre Ziele effektiver zu verfolgen. Anwendung in der Psychotherapie Das Skills-Training hat sich in der Behandlung von verschiedenen psychischen Störungen als sehr wirksam erwiesen, darunter Borderline-Persönlichkeitsstörung, Essstörungen, Posttraumatische Belastungsstörung und Depressionen. Es hat sich gezeigt, dass es dabei hilft, selbstschädigendes Verhalten zu reduzieren, die Emotionsregulation zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. Setting für das Erlernen der Skills Das Skills-Training wird typischerweise in einem Gruppensetting durchgeführt, kann bei Bedarf jedoch auch im Einzelsetting oder auch direkt in den Therapie-Einheiten begleitend vermittelt werden. Gruppentreffen finden in der Regel wöchentlich statt und dauern etwa zwei Einheiten (zu je 50min). Jede Sitzung beginnt zumeist mit einer Besprechung der Hausaufgaben aus der vorherigen Sitzung, gefolgt von neuen weiterführenden bzw. vertiefenden Inhalten und Fähigkeitstraining.
- Kontakt | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140
Nehmen Sie mit mir Kontakt auf und vereinbaren Sie Termine gleich online für Ihr Erst-Gespräch oder eine psychotherapeutische Beratung KONTAKT Gerne können Sie mich mit Ihren Wünschen anrufen, mich per Email kontaktieren oder auch gleich hier eine Nachricht abschicken. Ich melde mich dann bei Ihnen zum ehest möglichen Zeitpunkt. Wenn Sie einen Termin anfragen möchten, können Sie ein Datum und einen passenden Zeitpunkt direkt auch online aussuchen (Termin buchen ) Ich freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme! Anschrift Anfrage Satzberggasse 18 / Top 3 1140 Wien praxis (at) psy-gesundheit (punkt) at Tel: 0677-615 914 00 Absenden Vielen Dank für Ihre Nachricht! ANREISE Mit öffentlichen Verkehrsmitteln Endstation Hütteldorf (mit U4, S45 oder den Buslinien) dann ca 3-4 Minuten zu Fuß oder 1 Station mit dem Bus (49A, 50A oder 451) bis Station Bergmillergasse Mit dem eigenen Fahrzeug Diverse Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe, z.B. Billa plus (Ecke Bergmillergasse 9 / Keißlergasse) mit E-Tankstelle oder Parkgarage unterhalb FitInn / Penny (Bergmillergasse 5) PRAXIS-ZEITEN Neue Patienten/innen immer willkommen Mo.: 12:00 - 18:00 Uhr Di.: 12:00 - 20:00 Uhr Mi.: 12:00 - 18:00 Uhr Do.: 09:00 - 20:00 Uhr Fr.: 10:00 - 16:00 Uhr zusätzliche Termine auf Anfrage Rufbereitschaft (für Klienten)
- FAQ (alt) | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140 | PSY Gesundheit
HÄUFIGE FRAGEN Alle Antworten, die Sie suchen, an einem Ort Haben Sie eine Frage, die Sie mir stellen möchten? Ich gebe meinen Patienten/innen gerne die bestmögliche Fürsorge und Erfahrung. Wenn es um psychische Gesundheit geht, gibt es keine schlechten Fragen. Sehen Sie sich unten die Antworten der meist gestellten Fragen an und zögern Sie nicht, mich bei weiteren Fragen zu kontaktieren. SETZEN SIE FREUD'SCHE ODER JUNG'SCHE ANALYSETECHNIKEN EIN? Geben Sie die Antwort zu Ihrer Frage hier ein. Ihre Antworten sollten gut durchdacht sein. Schreiben Sie klar und verständlich, und fügen Sie gegebenenfalls Beispiele hinzu. So können die Besucher Ihrer Website schnell und einfach die Hilfe bekommen, die sie benötigen. BIETEN SIE RATENZAHLUNG AN? Geben Sie die Antwort zu Ihrer Frage hier ein. Ihre Antworten sollten gut durchdacht sein. Schreiben Sie klar und verständlich, und fügen Sie gegebenenfalls Beispiele hinzu. So können die Besucher Ihrer Website schnell und einfach die Hilfe bekommen, die sie benötigen. WIE LANGE DAUERT EINE THERAPIESITZUNG? Geben Sie die Antwort zu Ihrer Frage hier ein. Ihre Antworten sollten gut durchdacht sein. Schreiben Sie klar und verständlich, und fügen Sie gegebenenfalls Beispiele hinzu. So können die Besucher Ihrer Website schnell und einfach die Hilfe bekommen, die sie benötigen.
- FAQ | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140
Fragen & Antworten (FAQ) zu Psychotherapie, Selbsterfahrung, Supervision, psychischer Gesundheit, psychotherapeutischer Beratung und mehr FAQ - Fragen & Antworten Psychische Erkrankungen Allgemein Kosten Zahlungsmöglichkeiten Krankenkasse Klienten-Portal Sind Zwänge, Ängste, Depressionen (unipolar, bipolar), Borderline, Essstörungen (Anorexie, Bulemie), ... behandelbar? Grundsätzlich sind die meisten psychischen Erkrankungen behandelbar. Allerdings: eine Behandlung einer psychischen Erkrankung erforderte eine umfassende und genaue Analyse der Krankheitsumstände, der konkreten Symptome und Leiden. Dazu sind persönliche Gespräche für die Analyse und Diagnose erforderlich. Ohne die genauen Umstände Ihrer Situation zu kennen, ist eine Aussage über eine mögliche Behandlung geschweige Therapie-Erfolg unseriös und deshalb nicht möglich. Nehmen Sie doch bitte mit uns Kontakt auf oder hinterlassen Sie hier im Chat Ihren Namen und Kontaktmöglichkeiten (Email, Telefonnummer) und wir melden uns bei Ihnen.
- 404-Fehlermeldung | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140 | PSY Gesundheit
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- Skills-Training | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140 | PSY Gesundheit
< Zurück Skills-Training Erlernen und Üben der Module des DBT Skills-Trainings Setting: Gruppe, Einzel, Sonstiges Erlernen und vertiefen Sie die multimodale Fähigkeiten zum Erkennen, Regulieren und Vermeiden von besonders intensiven emotionalen Anspannungszuständen - besonders empfohlen für Personen mit "Emotional instabiler Persönlichkeitsstörung" (F60.30) bzw. Borderline-Persönlichkeitsstörung (F60.31) Voriges Nächstes
- Angebote & Leistungen | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140 | PSY Gesundheit
Angebote und Leistungen Filtern nach Setting Einzel Gruppe Sonstiges Einzel-Therapie Verhaltenstherapeutische Behandlung im 1:1 Setting Setting: Einzel Details Dauer der Einheit: 50 min Einzel-Therapie (Kinder + Jugendliche) Verhaltenstherapeutische Behandlung im 1:1 Setting Setting: Einzel Details Dauer der Einheit: 50 min Gruppen-Therapie Verhaltenstherapeutische Behandlung im Gruppen-Setting Setting: Gruppe Details Dauer der Einheit: je Veranstaltung unterschiedlich Morgen-Aktivierung Therapeutische Morgen-Aktivitäten in der Gruppe Setting: Gruppe Details Dauer der Einheit: 50 min Psychotherapeutische Beratung Informative Psychotherapeutische Beratung (Schulen-unabhängig) Setting: Sonstiges Details Dauer der Einheit: 50 min Selbsterfahrung (Einzel) Verhaltenstherapeutische Selbsterfahrung im 1:1 Setting Setting: Einzel Details Dauer der Einheit: 50 min Skills-Training Erlernen und Üben der Module des DBT Skills-Trainings Setting: Gruppe, Einzel, Sonstiges Details Dauer der Einheit: je nach Setting
- Störungs-Übersicht | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140 | PSY Gesundheit
Psychische Störungen Für eine erste Orientierung stelle ich einige ausgesuchte psychische Störungen mit einer Kurzbeschreibung dar. Diese Beschreibungen sind mit Absicht in einfacher und verständlicher Weise verfasst. Bitte beachten Sie: diese Liste ist bewusst nicht vollständig - der relevante Bereich in ICD-10 (Abschnitt F) enthält etwa 100 unterschiedliche Diagnosen lediglich besonders typische Symptome sind einer Störung aufgelistet Symptome lassen sich nicht eindeutig einer einzigen Störung zuordnen, sondern können bei mehreren Störungen auftreten Zur Abklärung persönlicher Symptome und Diagnosen vereinbaren Sie bitte unbedingt ein Erst-Gespräch! Erst-Gespräch anfragen Störungs-Cluster auswählen F9 - Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend ADHS ist eine Störung, die durch Probleme mit der Aufmerksamkeit und Hyperaktivität gekennzeichnet ist. Betroffene haben Schwierigkeiten, sich zu konzentrieren und ihre Aufgaben zu organisieren. Oft sind sie unruhig und impulsiv. Details F1 - Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen Abhängigkeitssyndrom Diese Störung ist gekennzeichnet durch ein übermäßiges Verlangen nach einer bestimmten Substanz oder Aktivität, die zu einem Verlust der Kontrolle über das eigene Verhalten führt. Typische Symptome sind ein starker Drang, die Substanz oder Aktivität zu konsumieren, Entzugserscheinungen bei Unterbrechung des Konsums und eine fortschreitende Vernachlässigung sozialer Verpflichtungen zugunsten des Konsums. Details F4 - Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen Agoraphobie Diese Störung ist gekennzeichnet durch eine intensive Angst vor Situationen oder Orten, von denen man glaubt, dass man ihnen im Falle eines Panikangriffs nicht entkommen kann. Typische Symptome sind Herzklopfen, Schwindelgefühle und Atemnot in solchen Situationen sowie der Versuch, diese Orte zu vermeiden oder nur in Begleitung anderer Personen zu besuchen. Details F4 - Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen Angststörung Eine Angststörung ist eine psychische Erkrankung, bei der Betroffene übermäßige und anhaltende Ängste und Sorgen haben. Diese Ängste sind in vielen Fällen unbegründet bzw. unverhältnismäßig zu den tatsächlichen Bedrohungen. Typische Symptome sind körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Schweißausbrüche oder Zittern sowie Vermeidungsverhalten. Details F2 - Schizophrenie schizotype und wahnhafte Störungen Anhaltende wahnhafte Störung Bei dieser Störung handelt es sich um eine Form der Psychose, die durch anhaltende und unerschütterliche Überzeugungen gekennzeichnet ist, die nicht durch rationale Argumente oder Beweise verändert werden können. Häufige Themen dieser Wahnvorstellungen sind Verfolgungs- und Größenwahn sowie sexuelle, religiöse oder körperliche Themen. Details F5 - Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren Anorexia nervosa Diese Störung ist gekennzeichnet durch eine gesteigerte Angst vor Gewichtszunahme und ein gestörtes Körperbild. Typische Symptome sind ein starkes Verlangen, das eigene Gewicht zu reduzieren, eine restriktive Ernährung, übermäßiges bzw. besonders intensives Trainieren und körperliche Anzeichen wie Untergewicht, Amenorrhoe und Kälteempfinden. Details F9 - Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend Autismus ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die durch Schwierigkeiten in den Bereichen soziale Interaktion, Kommunikation und repetitive Verhaltensmuster gekennzeichnet ist. Autistische Menschen können u.a. auch Schwierigkeiten haben, nonverbale Signale der sozialen Interaktion wie Gesichtsausdrücke oder Körperhaltungen zu korrekt zu interpretieren und können sich auf bestimmte Aktivitäten oder Interessen beschränken. Details F3 - Affektive Störungen Bipolare Störung Die bipolare Störung ist eine psychische Erkrankung, die durch extreme Stimmungsschwankungen gekennzeichnet ist. Die Betroffenen erleben sowohl depressive als auch manische Episoden. Während der depressiven Episode können die Symptome denen einer Depression ähneln (siehe dort). Während der manischen Episode erleben die Betroffenen ein übersteigertes Selbstbewusstsein, vermehrte Energie und Aktivität sowie impulsives Verhalten. Details F6 - Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen Borderline ist eine komplexe Persönlichkeitsstörung, die durch Instabilität in Stimmungen, zwischenmenschlichen Beziehungen und dem Selbstbild gekennzeichnet ist. Betroffene erleben oft extreme Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten, Selbstverletzung und Suizidalität. Sie haben zumeist Schwierigkeiten, Beziehungen aufrechtzuerhalten und leiden oft unter einer tiefen inneren Leere. Details F5 - Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren Bulimia nervosa ist ebenfalls eine Essstörung, bei der Betroffene wiederkehrende Episoden von unkontrolliertem Essen haben ("Binge Eating") und anschließend versuchen, das Essen durch Erbrechen oder andere Verhaltensweisen (z.B. übermäßiges intensives Training) wieder loszuwerden. Betroffene haben oft ein negatives Selbstbild und eine stark ausgeprägte Angst vor Gewichtszunahme. Symptome können sein: Heißhungerattacken, Essanfälle, Erbrechen oder Abführmittelmissbrauch nach den Anfällen, ein gestörtes Körperbild sowie Stimmungsschwankungen und soziale Isolation. Details F0 - Organische einschließlich symptomatischer psychischer Störungen Demenz Die Demenz ist eine progrediente Erkrankung des Gehirns, die zu einer Verschlechterung von Gedächtnis und Denkfähigkeit führt. Die Betroffenen haben Schwierigkeiten im Alltag (z.B. sich orientieren oder Gespräche führen) und können auch im Krankheitsverlauf auch tiefgreifende Persönlichkeitsveränderungen zeigen. Details F3 - Affektive Störungen Depression Die Depression ist eine psychische Störung, die durch anhaltende Traurigkeit, Interessenverlust, Energiemangel und Schlafstörungen gekennzeichnet ist. Andere Symptome können Gefühle der Wertlosigkeit, Gedanken über den Tod oder Suizid sowie Konzentrationsprobleme sein. Details F3 - Affektive Störungen Manie Die Manie kann eine eigene Störung sein oder Teil einer bipolaren Störung und wird durch einen Zustand des übermäßigen Hochgefühls und der Hyperaktivität gekennzeichnet. Die Betroffenen können ungewöhnlich euphorisch sein, impulsiv handeln und wenig Schlaf benötigen. Sie können auch Halluzinationen oder Wahnvorstellungen haben. Details F4 - Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen Panikattacke Eine Panikattacke ist eine plötzliche und intensive Angstreaktion, die oft von körperlichen Symptomen begleitet wird, wie z.B. Herzrasen, Schweißausbrüche, Zittern oder Atemnot. Menschen mit Panikattacken haben oft Angst davor, dass sie die Kontrolle verlieren oder sogar sterben könnten. Details F6 - Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen Persönlichkeitsstörungen sind tiefgreifende Muster von Verhaltensweisen, Gedanken und Emotionen, die sich in vielen Bereichen des Lebens manifestieren und zu Beeinträchtigungen im zwischenmenschlichen Bereich führen. Beispiele für Persönlichkeitsstörungen sind u.a. Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS), Narzisstische Persönlichkeitsstörung oder auch die Schizotypische Persönlichkeitsstörung. Details F4 - Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) tritt auf, wenn jemand ein schwerwiegendes traumatisches Ereignis erlebt hat und danach anhaltende Symptome wie Flashbacks, Alpträume, Vermeidungsverhalten und erhöhte Erregbarkeit zeigt. Betroffene können auch unter emotionaler Betäubung und Schuldgefühlen leiden. PTBS kann das alltägliche Leben stark beeinträchtigen und zu chronischem Stress führen. Details F2 - Schizophrenie schizotype und wahnhafte Störungen Schizophrenie Die Schizophrenie ist eine schwere psychische Erkrankung, bei der die Betroffenen oft ein gestörtes Denken, Wahrnehmungen und Verhaltensweisen zeigen. Typische Symptome sind Halluzinationen (z.B. Stimmen hören), Wahnvorstellungen (z.B. Verfolgungswahn) sowie negative Symptome wie Antriebslosigkeit oder sozialer Rückzug. Details F4 - Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen Somatoforme Störungen sind psychische Störungen, bei denen körperliche Symptome auftreten, für die es keine organischen Ursachen gibt. Die Betroffenen empfinden diese Symptome als äußerst belastend und beeinträchtigend in ihrem Alltag. Typische Symptome sind zum Beispiel Schmerzen, Übelkeit, Schwindel oder Taubheitsgefühle. Oft werden zahlreiche medizinische Untersuchungen durchgeführt, ohne dass eine organische Ursache gefunden wird. Auch wenn die Symptome körperlich wirken, sind sie tatsächlich psychisch bedingt und können durch eine Psychotherapie behandelt werden. Details F4 - Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen Soziale Phobie Bei dieser Störung handelt es sich um eine extreme Angst vor sozialen Situationen und dem Urteil anderer Menschen. Typische Symptome sind körperliche Anzeichen wie Erröten und Zittern sowie ein Gefühl der Unfähigkeit, sich angemessen zu verhalten oder mit anderen Menschen zu interagieren. Details F1 - Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen Störungen durch Alkohol können sowohl körperliche als auch psychische Symptome verursachen. Betroffene können unter anderem Gedächtnisverluste erleiden, Depressionen entwickeln oder Aggressivität zeigen. Auch körperliche Symptome wie Lebererkrankungen oder Schädigungen des Nervensystems können auftreten. Details F9 - Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend Ticstörungen sind durch plötzliche Bewegungen oder Lautäußerungen gekennzeichnet, die unwillkürlich auftreten können. Beispiele für Tic-Störungen sind das Tourette-Syndrom oder chronisches motorisches Tic-Syndrom. Details F4 - Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen Zwangsstörung Eine Zwangsstörung ist eine psychische Erkrankung, bei der die Betroffenen unerwünschte Gedanken (Obsessionen) und / oder Handlungen (Zwänge) haben. Die Zwänge können körperlich oder mental sein und oft dazu dienen, Angst oder Unbehagen zu reduzieren. Beispiele für Zwänge sind wiederholtes Händewaschen oder ständiges Überprüfen von Türen und Fenstern. Details
- Selbsterfahrung (Einzel) | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140 | PSY Gesundheit
< Zurück Selbsterfahrung (Einzel) Verhaltenstherapeutische Selbsterfahrung im 1:1 Setting Setting: Einzel Ziele der Selbsterfahrung sind die Reflexion der eigenen Person in unterschiedlichsten Kontexten, der persönliche Reifung und der positiven Integration der eigenen Biografie. Dazu bearbeiten wir Ihr Verständnis, Ihre Reaktionen sowie Ihr konkretes Verhalten auf Basis aktueller Ereignisse, Beziehungen zu wichtigen Personen oder wichtiger Vorkommnisse in der persönlichen Biografie. Schwierige oder gar traumatische Erlebnisse arbeiten wir auf und integrieren sie in Ihre Persönlichkeit. Wenn von Ihrer Seite gewünscht, können auch alternative Sichten (=kognitive Umstrukturierung) und alternative Verhaltensweisen erarbeitet werden. Selbsterfahrung ist ein kontinuierlicher und durchaus lebenslanger Prozess. Ein Einstieg ist bereits für Jugendliche empfohlen. Voriges Nächstes
- Einzel-Therapie | Psychotherapie Maier-Köck Wien 1140 | PSY Gesundheit
< Zurück Einzel-Therapie Verhaltenstherapeutische Behandlung im 1:1 Setting Setting: Einzel Die Behandlung von psychischen Leiden und krankheitswertigen Störungen auf Basis der Prinzipien und Methoden der Verhaltenstherapie. Die konkret angewandten Methoden hängen von mehreren Faktoren ab: - dem konkreten Leiden - dem Therapieziel, das Sie in die Behandlung einbringen - dem bereits erzielten (oder noch ausständigen) Therapiefortschritt - und anderem Eine Einheit dauert ca: 50 min Voriges Nächstes



